Während diesen drei Wochen hatte ich ein anderes Programm als die übrigen Schüler meiner Klasse, weil ich schon Deutsch kann.
Darum fasse ich meine drei Wochen kurz zusammen.
Jeden Morgen durfte ich mit Fabian Schmid, meinem Partner aus St.Gallen, in seine Klasse gehen und beim Unterricht mitmachen. Die Fächer, die ich in seiner Klasse hatte, waren: Biologie, Rechnungswesen (Buchhaltung), Informatik, Recht, Englisch und Mathematik. Was ich vor allem während diesen Stunden lernte, ist nicht wie man zum Beispiel eine Rechnung löst, sondern neue Wörter, die ich noch nie gehört hatte.
Was ich zu seinem Programm sagen kann, ist, dass es etwa die gleichen Fächer wie bei uns hat und ungefähr dasselbe Niveau. Die BMS, die Fabian macht, ist auf vier Jahre aufgeteilt. Er hat zwei Jahre lang Schule, ein Jahr Sprachaufenthalt (Westschweiz; England) und ein Jahr Praktikum in einem Betrieb.
Da ich am Morgen nicht mit meiner Klasse dem Deutschunterricht beiwohnte, hatte ich die Möglichkeit, ganz andere Aktivitäten zu machen. An einem Morgen hat mir ein Deutschlehrer aus St.Gallen, Herr Ledergerber, während zwei Stunden die Handelskorrespondenz erklärt und auch einige Dokumente dazu mitgegeben. An einem anderen Morgen konnte ich an die Hochschule St.Gallen gehen und hätte beinahe eine Vorlesung angehört.
Dieser Aufenthalt hat mir sehr gut gefallen und auch Deutsch, das ich geschrieben und gesprochen habe, war mir sehr nützlich, denn ich brauche im allgemeinen das Deutsch nicht mehr.
Jérémie