Meine Eindrücke über die Expo. 02
„Le palais de l’équilibre"
" Le palais de l’équilibre " ist eine riesige Holzkugel, in der das Gleichgewicht zwischen der Wirtschaft, der Gesellschaft und der Umwelt dargestellt wird.
Wenn man eintritt, sieht man eine Halbkugel an der Decke, an der Bilder über Naturkatastrophen und ihre Schäden ablaufen. Dann geht man ein Geländer entlang hoch und man kann Schilder lesen. Auf diesen Schildern sind Zahlen über die Weltbevölkerung ausgestellt, zum Beispiel wie viele Leute arm sind oder „die Rechte der Menschen". Es gibt auch kleine Filme und mehrere Salate in Blumentöpfen aufgereiht. Und wenn man oben ankommt, gibt es den zweiten Teil der Kugel, auf der Blumenbilder vorgeführt werden; man hört auch Kinderlachen.
Ich habe diese Ausstellung sehr interessant gefunden, weil sie realistisch ist. Sie stellt die Probleme unserer Welt aus und prangert sie an, aber im Schweigen, ohne Gewalt. Man muss nämlich interpretieren, was man sieht. Und ich finde, dass diese Art die Beste ist, sie berührt die Leute besser. Für mich war die Anordnung der Ausstellung auch sehr gut gemacht. Wenn man eintritt, ist man im Negativen. Und in dem Tempo, mit dem man vorrückt, geht man ins Positive. Das Geländer, das hochgeht, symbolisiert auch diese Besteigung nach das Positiven. Meiner Meinung nach will diese Ausstellung die Fehler unserer Welt anprangern, aber sie will auch zeigen, dass es eine Hoffnung am Endes des Tunnels gibt. Und man muss alles machen, um diese Hoffnung zu bewahren und unsere Zukunft zu verbessern.
Abschliessend ist für mich „le palais de l’équilibre" eine sehr gute Ausstellung, weil sie über die Fehler der Menschen, die aktuellen Probleme der Welt und unsere Zukunft spricht. Und alles auf eine poetische Art.
Stèphanie